Ausstellung

„Alles tanzt. Kosmos Wiener Tanzmoderne“ im Theatermuseum

Wien zählte im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts zu den internationalen Zentren für Modernen Tanz. Die Ausstellung, die das Theatermuseum in Kooperation mit der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK) ausrichtet, unternimmt den Versuch, zentrale Tänzerinnen der Moderne in die große Wien-Erzählung einzuschreiben. Im Fokus stehen dabei für die europäische Moderne wegweisende Tänzerinnen, Choreografinnen und Pädagoginnen wie Isadora Duncan, Grete Wiesenthal, Gertrud Bodenwieser und Rosalia Chladek aber auch Valeria Kratina, Gertrud Kraus, Hilde Holger und andere. Die Schau veranschaulicht die Vielfalt und Dichte einer von Frauen bestimmten Tanzszene, die von der NS-Diktatur zerstört und im Exil weiterentwickelt wurde.
(Quelle: Theatermuseum)

Aus dem Österreichischen Volkshochschularchiv sind sowohl in der Ausstellung als auch in der Begleitpublikation (hrsg. von Dr. Andrea Amort) Bilder von Wirkungsstätten im Rahmen der Wiener Volksbildung und ein Brief der Tanzlehrerin und Choreografin Hilde Holger an die Volkshochschule Ottakring betreffend eines Tanzabendes im Jahr 1934 zu sehen.

Ausstellung im Theatermuseum
»Alles tanzt. Kosmos Wiener Tanzmoderne«
Donnerstag, 21. März 2019 bis Montag, 10. Februar 2020